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Erst in den Tagen nach dem Wirbelsturm vom 24. Januar 2019 konnten
wir einige der verheerenden Schäden sehen.
 
Zur Orientierung eine Übersichtskarte:
Der Wirbelsturm traf zuerst in Phaselis an der Südbucht auf Land.
Dort wurden nach amtlichen Schätzungen etwa 1600 Bäume zerstört.
Sehr große Bäume  wurden wie Streichhölzer abgeknickt oder entwurzelt.
Die Schneise der Verwüstung zieht sich quer über die Zufahrtsstraße hinauf bis zur D-400.



Bereits innerhalb eines Tages hatten Mitarbeiter der Stadt und des Forstamtes die Zufahrtsstraße
zur antiken Stadt von umgestürztes Bäumen und herabgefallenene Ästen geräumt.
Aber wir wurden am Eingang gewarnt, dass es viele unsichere Stellen gäbe.


Etliche Bäume am Strand, die uns jahrelang Schatten gespendet hatten, waren nun gekappt
oder ganz ihrer Nadeln und kleinen Zweige beraubt.



Ein paar Kilometer weiter nördlich von Phaselis stürzte der Sturm Bäume am Friedhof von Çamyuva um,
deckte Dächer ab und zerfetzte Plastikfolien auf den Gewächshäusern.

In Kemer wurde die Fassade und das Dach einer Disco beschädigt.
Besonders schlimm war das städtische Krankenhaus von Kemer (Devlet Hastanesi) betroffen:
Hier stürzten Bäume auf dem Parkplatz um und begruben zahlreiche Autos unter sich.
Vom Dach wurden die technischen Anlagen abgerissen,
dadurch funktionierte die Klimaanlage und damit die Heizung nicht mehr.
Zahlreiche Fenster gingen durch herumfliegende Äste und andere Gegenstände zu Bruch.
Das Krankenhaus musste für ein paar Tage geschlossen werden.

(Die folgenden beiden Bilder haben wir aus der lokalen Presse übernommen.)


 
 
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