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TREBENNA


Trebenna ist eine kleine unspektakuläre antike Stätte im Wald
auf einem Hügel in der Nähe des Ortes Çağlarca bei Geyikbayırı westlich von Antalya gelegen.
Kein antiker Dichter hat diese Stadt besungen, es führen keine Wegweiser hin
und nur ein paar alte Münzen bezeugen den Namen der Stadt.
Wir haben mal bei einem Vortrag der Archäologen davon gehört und uns auf der
Webseite www.histolia.de weitere Informationen geholt bevor wir 2013 zum ersten Mal dorthin gefahren sind.

Mit google ist es heute leichter den Ort zu finden, allerdings zeigt es die Autozufahrt nicht genau an.
Ich habe das letzte Wegstück unten in das Sat Bild eingezeichnet.
Wichtig ist bei der google Suche "Trebenna, Caglarca" anzugeben, sonst wird oft ein anderer Ort gezeigt.

Man fährt die Umgehungsstraße um Geyikbayırı herum und dann am Rande des Ortes Çağlarca
durch den Wald auf einer mittlerweile befestigten Straße.
Nach einer scharfen Kehre geht ein Sandweg wie ein Damm geradeaus weiter
während die eigentliche Straße in einer leichten Rechtskurve weiter den Berg hinaufführt.
Da muss man den Sandweg nehmen und nach ein paar hundert Metern sieht man schließlich
in einer Kurve die ersten Ruinen.
Durch dieses Stadttor und über die Geröllberge dahinter kommt man in die
höher gelegenen Teile der Stadt. Am linken Torpfosten ist ein Kreuz eingemeißelt.
 

Hinter dem Stadttor
die Grabanlagen etwas näher heran gezoomt
und hier ganz nah mit Schrift und Schnörkeln!
Laut Histolia "Grab des Trokondas"
Die Ruine geradeaus ist ein Logenplatz für einen tollen Blick auf Antalya!
Wenn das Wetter mitspielt und klare Sicht herrscht.  
Recht klar war der Blick bei unserem Besuch im Januar 2014,
aber man sieht auch deutlich die Smogwolke über Antalya.

Im unteren Bild der Blick nach Nordosten,
das helle Band ist die tektonische Abbruchkante bei Geyikbayırı,
vor langer Zeit durch Erdbeben entstanden, wird sie heute von Kletterern aus aller Welt genutzt.

Oberhalb des Stadttores findet man in Trebenna eine kleine Kirchenruine.


Wenn man genau hinschaut, erkennt man noch Reste des farbigen Wandverputzes mit Heiligenbildern.
Hier ein Blick aus der Kirchenruine auf Antalya.
Diese Blüten habe ich am 19. November 2019 neben der Kirchenruine fotografiert,
Krokus oder Herbstzeitlose?
Säulenstumpf am Weg zur Akropolis
Etwas weiter unten, die Zufahrtsstraße ein Stück zurück,
hatten wir bei früheren Besuchen noch ein Mausoleum und Sarkophage gesehen,
in diesem Jahr haben wir aber den richtigen Abzweig verfehlt.

Zum Anschluss noch Bilder von der Kletterwand:
Der Pfeil zeigt in dem aufgehellten Bereich auf einen kleinen dunklen Schatten


Das ist ein Kletterer!


(und mal wieder ein Grund warum ich mir eine Kamera mit 50 fachem optischen Zoom gekauft habe!)
 

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